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Rauchen macht Brustkrebs aggressiver

Rauchen macht Brustkrebs aggressiver

25. Februar 2016 - Rauchende Frauen haben im Hinblick auf ihre Brustkrebserkrankung eine deutlich schlechtere Prognose als Nichtraucherinnen. Das gilt vor allem, wenn Raucherinnen auch nach der Diagnose noch weiterrauchen. Dies belegt eine Ende Januar in den USA veröffentlichte Studie.

Mehr als 20 000 Brustkrebspatientinnen im Alter von 20 bis 79 Jahren waren für diese Studie in den Jahren zwischen 1988 und 2008 im Mittel zwölf Jahre lang beobachtet worden. Etwa die Hälfte dieser Frauen hatte irgendwann einmal geraucht, jede Fünfte war auch im Jahr vor der Diagnose noch Raucherin. Im Beobachtungszeitraum starben 6778 Frauen, davon 2894 an Brustkrebs. Die Auswertungen der Wissenschaftler ergaben, dass Frauen, die bis zur Diagnose geraucht hatten, ein um 25 Prozent höheres Risiko hatten, an Brustkrebs zu sterben als Frauen, die nie geraucht hatten.

Wenn Frauen sechs Jahre nach der Diagnose immer noch geraucht hatten, lag ihr brustkrebsbedingtes Sterberisiko um 72 Prozent höher als das von Nie-Raucherinnen.

Quelle:
Passarelli MN, et al. (2016) Cigarette Smoking Before and After Breast Cancer Diagnosis: Mortality From Breast Cancer and Smoking-Related Diseases. Journal of Clinical Oncology, January 25, 2016, Published online before print. doi: 10.1200/JCO.2015.63.9328