Facharzt für Innere Medizin
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Krebsbedingte Sterberaten in Europa nehmen ab

17. März 2017

Forscher aus Italien, der Schweiz und den USA prognostizieren in einem aktuellen Beitrag der Fachzeitschrift Annals of Oncolgy, dass im laufenden Jahr in Europa 132 von 100 000 Männern und 85 von 100 000 Frauen an den Folgen einer Krebserkrankung sterben werden. Im Vergleich zum Jahr 2012 nimmt die Sterberate für Männer damit um gut 8 Prozent, für Frauen aber nur um 4 Prozent ab. Dahinter stecken in erster Linie offensichtlich je nach Geschlecht unterschiedliche Sterbe raten bei Lungenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Beim Lungenkrebs steigt die Sterberate für Frauen nach wie vor an, in erster Linie, weil in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Frauen zu rauchen angefangen haben; bei Männern dagegen fällt sie.

Auch die Sterberate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs ist durch das Rauchen beeinflusst, allerdings nur zu etwa 15 bis 20 Prozent. Warum die Sterberate für Frauen auch dort steigt und für Männer gleich bleibt, ist bislang nicht bekannt. Eine Rolle könnten zusätzliche Risikofaktoren wie Übergewicht, Fettleibigkeit und Diabetes spielen.