Ernährungsberatung
Essen kann ein wahrer Genuss sein, es kann aber auch - wie bei einigen Tumorpatienten - zur echten Qual werden. Appetitlosigkeit, scheinbar unkontrollierbare Gewichtszu- und -abnahme, ständige gut gemeinte Tipps aus der Umgebung, sich vollwertig oder besonders hochkalorisch zu ernähren: Wer soll da noch durchblicken? Und was geschieht erst, wenn man vorübergehend gar nicht mehr schlucken respektive essen kann?
Ernährungsberatung, so unsere Erfahrung, ist um so wirkungsvoller, je individueller sie betrieben wird. Deshalb laden wir an jedem zweiten Dienstag Ernährungsexperten in die Praxis ein, bei denen Sie sich in Gruppen- oder Einzelsitzungen kostenlos beraten lassen können.
Die Bioelektrische Impedanzanalyse
Teil dieser Ernährungsberatung ist auch die so genannte Bioelektrische Impedanzanalyse oder kurz BIA. Mit dieser Methode lassen sich kurzfristige Gewichtsänderungen, wie sie immer wieder vorkommen, eindeutig charakterisieren.
Über die gefahrlose und schmerzfreie Messung des Hautwiderstandes gelingt es, den Fett- beziehungsweise Gewebeanteil vom Wasseranteil des Körpers zu unterscheiden. Wassereinlagerungen führen beispielsweise schnell zur Gewichtszunahme, sind aber nicht erstrebenswert, sondern gesundheitsgefährdend. Ein mäßiges Fettdepot ist dagegen gerade für Tumorpatienten von Vorteil.
Parenterale Ernährung
Manchmal ist es tatsächlich unmöglich, dem Körper über den gewohnten Weg mit Nahrung zu versorgen. In solchen Fällen ist die Zufuhr künstlicher Nahrung parenteral, das heißt, unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes notwendig. Falls bei Ihnen eine parenterale Ernährung angezeigt ist, können wir diese auch bei uns in der Praxis durchführen.
Wenn Sie an einer Ernährungsberatung teilnehmen wollen, dann vereinbaren Sie bitte an der Anmeldung einen Termin oder schreiben Sie uns eine e-mail.
